Die Spalter Hauptstraße - früher und heute!
Ratespiel zur Wiedereröffnung am 11. Oktober 2025
Einzigartigkeit erhalten - Neues fördern, das ist das Motto der Altstadtfreunde Spalt e.V.
Deshalb haben wir uns entschlossen, die Sanierung dieses kleinen Zollhäuschens zu finanzieren. Zur Wiedereröffnung der Hauptstraße erstrahlt es nun in frischem Glanz.
Die Hauptstraße war und ist die Lebensader der Stadt.
Vielleicht haben Sie Lust, hier einige Fragen zu ihrer langen Geschichte zu beantworten.
Tipp: Hinweise zu den Lösungen erhalten Sie auch bei den kurzen Stadtführungen, die heute angeboten werden.
Viel Erfolg!
Frage 1 - Zollhäuschen
Der Spalter Magistrat beschloss 1750 die Errichtung eines kleinen Häuschens zur Eintreibung des Pflasterzolls beim Befahren der Hauptstraße.
Es entstand ein einzigartiges Kleinod der Fachwerkbauten in Franken und somit eines der Wahrzeichen Spalts.
Die Altstadtfreunde haben die Sanierung des Zollhäuschens übernommen. Nun ist es wieder eine Augenweite heimatlicher Fachwerk-Ästhetik
Hier finden Sie das Zollhäuschen: Google Maps.
Frage: Bis zu welchem Zeitpunkt wurde hier Pflasterzoll erhoben?
A: Bis zum Johannistag 1872
B: Bis zum 01.02.1928
C: Bis zum 9.11.1989
Frage 2 - Wohnen im Zollhäuschen
Das Zollhäuschen war über viele Jahrzehnte auch bewohnt. Heute kaum noch vorstellbar!
Hier finden Sie das Zollhäuschen: Google Maps.
Frage: Aus wie vielen Personen bestand die Familie, die nach dem Krieg hier gewohnt hat?
A: 2
B: 6
C: 12
Frage 3 - Der Burggraf von Nürnberg
Um 1300 wohnte der Burggraf von Nürnberg im Stadla in Spalt. Noch heute erinnert eine Gedenktafel an seine Wohnung.
Von ihr aus konnte er direkt auf den Altar der Nikolauskirche schauen.
Hier finden Sie den Wohnsitz: Google Maps.
Frage: Wo wohnte der Burggraf?
A: Im Zollhäuschen
B: Im Gasthaus Krone (Geng)
C: Beim Hinteren Wechsler
Frage 4: Hochgiebelige Hopfenhäuser, typisch für Spalt
Die Spalter Hauptstraße ist ein einzigartiges Ensemble typischer, nur hier in Spalt zu sehender hochgiebeliger Hopfenhäuser. Jedes davon hat mehreren Dachböden. Früher wurden diese benötigt, um den Hopfen an der Luft zu trocknen. Mit Aufkommen von Hopfendarren und dem Niedergang des Hopfenanbaus verloren diese Böden ihre wirtschaftliche Bedeutung. Diese riesigen Häuser heutzutage zu unterhalten ist für viele Eigentümer eine gewaltige Belastung.
Hier finden Sie ein Beispiel: Google Maps.
Frage: Wie viele Dachböden hat in der Regel so ein Hopfenhaus?
A: 2
B: Mehr als 10
C: Zwischen 3 und 6
Frage 5: Poststation
Vor langer Zeit hatten wir an der Hauptstraße eine Poststation. Die Kutschpferde wurden in einem Anwesen mit Gasthaus und Brauerei gewechselt.
Hier finden Sie die Poststation: Google Maps.
Frage: Wie heißt dieses Wirtshaus heute?
A: Marie Lou
B: Kurz Marie
C: Lang Marie
Frage 6: Ärztehaus in der Hauptstraße
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung war zu allen Zeiten besonders wichtig. Das Ärztehaus im Gilchhaus in der Hauptstraße spielte und spielt dabei eine bedeutende Rolle. Heute kümmert sich ein Ärzteteam samt seiner Frauschaft um die Gesundheit in der Stadt.
Hier finden Sie das Ärztehaus: Google Maps.
Frage: Wie hieß der Begründer dieser Arztpraxis?
A: Dr. Schiwago
B: Dr. Timothemus Herkules
C: Dr. Emmeran Wechsler
Frage 7: Verlauf der Hauptstraße, gestern und heute
In früherer Zeit verlief die Spalter Hauptstraße zwischen den nördlichen und südlichen Tortürmen. Der nördliche (vor dem Zollhäuschen) wurde abgebrochen, der südliche besteht bis heute.
Aufgrund des stetig zunehmenden Verkehrs musste die Hauptstraße aber verlegt werden. Deshalb beschloss 1928 der Spalter Stadtrat eine völlig neue Straßenführung. Vom Kirchplatz bis zum jetzigen Kreisverkehr. Dazu musste allerdings die Stadtmauer durchbrochen und mehrere Häuser abgebrochen werden.
Hier finden Sie den Kreisverkehr: Google Maps.
Frage: Wie viele Anwesen fielen der geänderten Straßenführung 1929 zum Opfer?
A: drei
B: fünf
C: keines
Frage 8: Gasthaus „Zum Hirschen“
Der Hirschen war eine Institution in Spalt. Im Hirschen haben sie sich getroffen, besonders diejenigen, die in Spalt etwas gegolten haben. Von der Altane aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Hauptstraße.
Hier finden Sie den Hirschen: Google Maps.
Frage: Wo befand sich einst das Gasthaus „Zum Hirschen“?
A: Am Marktplatz
B: Am Gabrieliplatz
C: In der Gänsgasse
Frage 9: Wirtshäuser an der Hauptstraße – viele an der Zahl
In Zeiten ohne Radio, Fernsehen, Internet, iPhone und social media war das Wirtshaus der Treffpunkt der Menschen. Die Anzahl der Wirtshäuser in der Hauptstraße ist heute kaum noch vorstellbar. So mancher hat hier Haus und Hof in flüssige Nahrung umgesetzt.
Beim Neiwiert, beim Heschn, beim Steernwiert, beim Undern Lang, beim Rosswiert, in der Blauen Traubm oder bei die drei Mohren – Namen aus längst vergangenen Zeiten.
Hier gibt es keinen Link zu Google.
Frage: Wie viele Wirtshäuser gab es vermutlich in der Spalter Hauptstraße vor 100 Jahren?
A: Um die 10
B: Ca. 5
C: Ca. 15
Frage 10: Metzger und Bäcker
Der Mensch muss sich ernähren. Dafür gibt es Handwerker, die dafür sorgen, dass das was man isst auch nach was schmeckt.
Handwerker waren früher in Zünften zusammengeschlossen. Die Zünfte waren so wichtig, dass sie in der Pfarrkirche eigene Zunftaltäre hatten.
Hier finden Sie einen Bäcker: Google Maps.
Frage: Wie heißt der Schutzheilige der Bäcker?
A: Hl. Ägidius
B: Hl. Nikolaus von Myra
C: Hl. Obere Denkmalschutzbehörde
Frage 11: Das Alte Rathaus – eine Besonderheit
Der Eichstätter Fürstbischof Gabriel von Eyb benötigte einen Verwaltungs- und Gerichtsstandort in Spalt.
Deshalb ließ er im Jahre 1524 das Alte Rathaus in der Hauptstraße bauen.
Heute ist dort das historische Museum der Freiwilligen Feuerwehr Spalt untergebracht. In ihm steht auch das Feuerwehrauto, mit dem die Spalter am 03. Januar 1945 nach Nürnberg fuhren um die Feuer der Bombennacht zu bekämpfen.
Hier finden Sie das alte Rathaus: Google Maps.
Frage: In welchem einzigartigen Baustil wurde das Alte Rathaus erbaut?
A: Megalithstil
B: Renaissance
C: Jugendstil
Frage 12 - Südlicher Ausgang Hauptstraße (Kreisverkehr)
In den letzten Wochen wurde ein modernes Erkennungszeichen Spalts im Kreisverkehr errichtet: zwei kupferne Gebilde.
Hier finden Sie die Gebilde: Google Maps.
Frage: Was sollen diese symbolisieren?
A: Waschzuber aus dem öffentlichen Badehaus
B: Sudkessel, um die Bedeutung des Bierbrauens in Spalt zu betonen
C: Die nicht mehr benötigten Geldspeicher der Stadt Spalt nach Beendigung der Baumaßnahmen
